Die besten Fliegeruhren

Seit dem 20. Jahrhundert gibt es die Fliegeruhren. Sie wurde zur Unterstützung der Piloten entwickelt. Heute sind Fliegeruhren sehr begehrte Armbanduhren, die auf Grund ihrer Robustheit sehr begehrt sind.

Auf was du vor dem Kauf einer Fliegeruhr achten solltest und welches die aktuell besten Modelle sind, verrate ich dir jetzt.

Fliegeruhren – Meine  5 Empfehlungen

Gigadet Red Baron

Die Gigandet Red Baron kommt in einem Retro Look daher und zeichnet sich durch sein minimalistisches Design aus. Das Zifferblatt ist matt schwarz, die hellen Bereiche des Ziffernblattes wurden mit Leuchtfarbe verstärkt, somit kannst du die Uhrzeit auch im Dunkeln ablesen.

Am Gehäuse befindet sich eine griffige Lünette und die große Zwiebelkrone. Mit einem Gehäusedurchmesser von 44mm, gehört diese Fliegeruhr zu den kleineren Modellen unter den Fliegeruhren. Das Lederarmband enthält deutlich erkennbare Nieten und hält dank einer Dornschließe sehr fest am Handgelenk.

Mit bis zu 100 Meter, ist diese Fliegeruhr wasserdicht.

Mein Fazit

Meiner Meinung nach, ist diese Fliegeruhr sehr gelungen. Das minimalistische Design gefällt mir persönlich sehr gut und orientiert sich an dem traditionellen Fliegeruhr Design.

Ebenfalls positiv, ist mir das Miyota Automatikwerk aufgefallen, das hier verarbeitet wurde und einen schleichenden Sekundenzeiger vorzeigt.

Leider wurde nur gehärtetes Mineralglas verarbeitet, Saphirglas wäre mir dann doch lieber gewesen.

Alpina Start Timer

Die Alpina bringt das traditionelle Aussehen einer Fliegeruhr mit sich. Die weißen Stellen dunklen Ziffernblattes wurden mit Leuchtmittel verarbeitet, damit die Uhrzeit auch im Dunkeln abgelesen werden kann.

Des Edelstahlgehäuse bringt einen Durchmesser von 44mm mit sich. Somit fällt diese Fliegeruhr in die Kategorie der „kleineren Fliegeruhren“ und eignet sich hervorragend für den Alltag.

Das kratzfeste Saphirglas schützt das Zifferblatt. Auch bei diesem Modell garantiert die Dornschließe für sicheren Halt.

Die griffige Krone lässt sich angenehm greifen und bedienen. Das Lederarmband ist in der gleichen Farbe gehalten, wie auch schon das Zifferblatt und wurde mit weißen Nieten geschmückt, was optisch echt was hermacht.

Mein Fazit

Meiner Meinung nach, gibt Alpina Start Timer eine hevorragende Fliegeruhr ab. Überzeugt hat sie mich vor allem durch seinen minimalistischen Look, das den Vintagelook nochmals unterstreicht.

Die Qualität dieser Fliegeruhr ist ebenfalls sehr hochwertig und einer Fliegeruhr würdig. Das lässt sich auch an der Wasserdichtigkeit von bis zu 100 Metern wiedererkennen.

Laco Aviator

Die Laco Aviator gibt es in zwei unterschiedlichen Designs.

Mir persönlich gefällt aber die Variante mit dem braunen Lederarmband besser, da sie der traditionellen Fliegeruhr näher kommt (diese Entscheidung überlasse ich aber dir).

Das braune Lederarmband wurde mit weißen Nieten verarbeitet. Das Edelstahlgehäuse bringt leider keine Lünette mit sich. Die typische Zwiebel-Krone ist jedoch sehr griffig und lässt sich sehr angenehm drehen.

Auf dem schwarzen Zifferblatt sind sowohl Zeiger, Zahlen als auch die Indexe mit Leuchtmittel versehen und leuchten auch bei Dunkelheit wunderbar auf.

Die Fliegeruhr bringt ein Automatikuhrwerk mit sich, das sehr präzise läuft. Ein Saphirglas schützt die Fliegeruhr gegen Kratzer – dicken Pluspunkt für diese Glas Wahl!

Mein Fazit

Mir persönlich gefällt das Design ausgesprochen gut und auch die magere Design-Auswahl stört mich nicht. Beide Modelle eignen sich hervorragend für den Alltag und gebe eine nette Fliegeruhr ab.

Junghans Fliegeruhr

Die Junghans, ist eine sehr präzise Automatikuhr. Das Zifferblatt der Fliegeruhr ist etwas gefühlter, da es sich hier um eine Bicompax Chronograph Uhr handelt.

Die deutsche Uhrenmarke überzeugt mit hochwertiger Qualität und bringt optisch gesehen, eine sehr gelungene Fliegeruhr auf den Markt. Das Edelstahl Gehäuse bringt einen Durchmesser von 43mm mit sich, auf dem sich die griffige Krone sowie zwei Drucker befinden.

Auf der Lünette der Fliegeruhr befinden sich ebenfalls die arabischen Ziffern. Das gehärtete Saphirglas schützt das Zifferblatt der Junghans. Das schwarze Zifferblatt wurde mit Leuchtmittel verarbeitet, damit die Fliegeruhr auch in der Nacht gut lesbar bleibt.

Das dunkelbraune Lederarmband enthält die typischen Nieten, die für eine Fliegeruhr üblich sind.

Mein Fazit

Meiner Meinung nach, überzeugt hier Junghaus mit seiner deutschen Qualität. Auch das Gehäuse ist hochwertig und optisch ansprechend.

Optisch gesehen spricht die Fliegeruhr für sich und sieht sehr elegant, aber auch klassisch aus.

Junkers Fliegeruhr

Alleine von der Optik, sieht die Junkers Fliegeruhr wirklich super aus.

Das blaue Zifferblatt mit dem silbernen Edelstahlgehäuse und einem dunkelbraunen Lederarmband – einfach genial.

Am Gehäuse befinden sich die griffige Krone, als auch zwei Drücker. Durch die großen Edelstahlnieten, fällt das Lederarmband noch besser auf.

Auch hier wurde mit Leuchtmittel gearbeitet, damit die Uhrzeit bei Dunkelheit lesbar ist. Das Glas besteht aus Saphirglas und schützt optimal vor Kratzern.

Neben Stunden, Minuten und Sekunden, kannst du sogar das Datum ablesen.

Im Übrigen ist die Junkers Fliegeruhr bis zu 100 Meter wasserdicht.

Mein Fazit

Auch hier ist die deutsche Qualität deutlich spürbar. In fünf verschieden Designs ist die Fliegeruhr erhältlich. Mir persönlich gefallen alle sehr gut, auch wenn sie vom Design der traditionellen Fliegeruhr nicht allzu nahe kommen, wie andere Fliegeruhr-Modelle.

Typischen Merkmale einer Fliegeruhr

Die typische minimalistische Fliegeruhr wurde zu Beginn des 20.Jahrhunderts für die Unterstützung von Piloten entwickelt. Dabei war es wichtig, dass sie einige Kriterien erfüllen.

Damit sie den großen G-Kräften, die während eines Fluges auftreten, nicht unterliegt, musste eine Fliegeruhr sehr robust gebaut werden.

Die Lesbarkeit, sowie die Bedienung während eines Fluges, sind ebenfalls enorm wichtig und müssen gegeben sein.

Das minimalistische Design

Die aller ersten Fliegeruhren, haben außerdem Folgende Eigenschaften mit gebracht:

  1. Dreiecksform auf 12 Uhr

Das sogenannte Null-Index dient als Orientierungspunkt für den Piloten.

Hierzu wurde anstelle der 12 ein weißes Dreieck auf das Zifferblatt verarbeitet.

Bemalt mit ausreichend Leuchtmasse, konnte sich der Pilot auch bei Dunkelheit gut orientieren und erkannte immer, wo oben und unten ist.

  1. Gute Ablesbarkeit

Ein matt schwarzes Zifferblatt sollte dazu dienen, eine bessere Lesbarkeit der Fliegeruhr sicherzustellen.

Hierzu wurde vereinzelt mit starken Kontrastfarben gearbeitet, wie schwarz und weiß. Ebenfalls wurde dazu das Design der Armbanduhr so minimalistisch wie möglich gehalten.

Die satinierte Oberfläche sorgte dafür, dass die Oberfläche der Fliegeruhr das Licht nicht reflektierte.

  1. Lederarmband

Das Lederarmband sollte die Fliegeruhr fest am Handgelenk halten und für einen angenehmen Tragekomfort sorgen.

Da Fliegeruhren sehr häufig über Fliegerjacken getragen wurden, musste das Lederarmband außerdem sehr lang sein.

  1. Zwiebel Krone

Eine große und griffige Krone in Form einer Zwiebel, sollte sicherstellen, dass die Bedienung der Fliegeruhr auch mit Handschuhen erfolgen konnte.

  1. 5. Leuchtmasse

Ausreichend Leuchtmasse sollte sicherstellen, dass die Fliegeruhr auch Nachts gut lesbar war, dazu wurden Indexe, Ziffern, und Zeiger mit Leuchtmasse verarbeitet.

Das schwarze Zifferblatt war hierbei eine große Hilfe. Ein großer Gehäusedurchmesser half dabei, die Fliegeruhr deutlicher ablesen zu können.

Fliegerchronograph

Fliegerchronographen kamen kurze Zeit nach den ersten minimalistischen Fliegeruhren und dienten für eine bessere Navigation des Piloten. Unter anderem konnte der Pilot während des Fluges komplexe Berechnung durchführen.

Der Grundgedanke der Fliegeruhr wurde aber nicht verändert und hat auch bei der  Fliegerchronographen noch Bestand. Folgende Eigenschaften sind hinzugekommen:

  1. Stoppuhr

Durch die Stoppuhrfunktion war der Pilot in der Lage, die Flugzeit zu stoppen.

Durch ein markantes rot an dem Zeiger hebt sich der Sekundenzeiger deutlich von den anderen Zeigern ab.

  1. Tachymeter

Ein Tachymeter hat die Aufgabe, die Geschwindigkeit, sowie Distanz zu berechnen. Dazu befindet sich eine Skala am Rande des Ziffernblattes oder der Lünette, hier werden die vergangenen Sekunden in Stunden umgerechnet.

  1. Lünette

Eine drehbare Lünette hilft dem Piloten dabei, Zeiten zu markieren und hierdurch Zeit Berechnungen anzustellen.

Warum sind Fliegeruhren heute so begehrt?

Der Grund, warum Fliegeruhren auch heute noch so begehrt sind, ist nicht mit einem Satz zu beantworten.

Solltest du dich dazu entschlossen haben, dir eine neue Armbanduhr zu kaufen, so willst du mit Sicherheit eine qualitativ hochwertige Armbanduhr haben, die deine Erwartungen erfüllt.

Eine Fliegeruhr bringt diese Eigenschaft mit sich. Da diese Armbanduhren speziell für Flieger hergestellt wurden, sind sie besonders robust und stoßfest.

Ein weiterer Grund, warum diese Armbanduhr so beliebt ist, ist ihr Retro Look.

Durch das Tragen der Uhr, vermittelt der Träger der Außenwelt, dass er sich nicht nur mit der Hintergrund Geschichte dieser Fliegeruhren auskennt, sondern auch weiß, wie man den Retro Look einer Fliegeruhr einzusetzen hat.

Das Automatik Uhrwerk ist ebenfalls ein Hauptgrund.

Beim Fliegen muss sich der Pilot auf seine Fliegeruhr zu 100% verlassen können, das bedeutet, dass Gangreserve und Ganggenauigkeit sehr langanhaltend und präzise sein müssen.

Das sind Eigenschaften, die eine Automatikuhr sehr gut erfüllen kann.

Eine satinierte Oberfläche, die verhindert, dass das Licht reflektiert wird, ist ebenfalls von großem Vorteil.

Vorteile eines Automatikuhrwerks

Armbanduhren gibt es in sehr vielen verschieden Ausführungen und Ausstattungen. Dabei spielt das Uhrwerk eine wichtige Rolle.

Automatische Uhrwerke, sind in der Regel etwas teurer, kommen der Uhrwerkskunst aber deutlich näher, als herkömmliche Uhren. Die kinetische Energie hält eine Automatikuhr dauerhaft am laufen, dazu musst du nichts machen, außer die Armbanduhr am Handgelenk tragen.

Deine natürliche Handbewegung hält die Automatikuhr am laufen. Nach einiger Zeit wird die Automatikuhr an Genauigkeit verlieren, was ganz normal ist. Ein kleiner Nachteil, wenn man das so sagen darf, ist das die Automatikuhr per Hand aufgezogen werden muss, dazu empfehle ich dir eine Routine aufzubauen, um das Uhrwerk nicht zu beschädigen. Das Aufziehen per Hand geht in der Regel sehr schnell und ist mit keinem großen Aufwand verbunden.

Mein Fazit zu Fliegeruhren

Wer sich für eine Fliegeruhr entscheidet, zeigt nicht nur, dass er sich mit der Geschichte der Fliegeruhr auskennt, sondern weiß auch mit dem klassischen Retro Look am Handgelenk umzugehen.

Suchst du nach einer Abwechslung und willst eine qualitativ hochwertige Armbanduhr, die hält was sie verspricht, dann sind Fliegeruhren möglicherweise genau das Richtige für dich.